Demokratie sowieso
Kampagne des Deutschen Musikrats
Demokratie sowieso!
(31.08.2026) Seit dem 10. August läuft die bundesweite Kampagne Demokratie sowieso! des Deutschen Musikrats. Zu den Unterstützern gehören die GVL, unisono, ver.di, die Deutsche Jazzunion, die Landesmusikräte Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Saarland, der Verband deutscher Musikschulen, die VG Musikedition, akustika, PRO MUSIK, die Bundesfachgruppe Musikpädagogik, die GMD- und Chefdirigent*innenkonferenz, der Deutsche Kulturrat, der Deutsche Komponist:innenverband, die Gesellschaft für Musikforschung, FREO, VUT, IMUC u.v.a.m.
Mit Demokratie sowieso! wollen die Initiatoren ein positives, selbstbewusstes Zeichen setzen – für eine freie Kultur als Puls unserer offenen Gesellschaft. Die Kampagne macht deutlich, dass Demokratie, Kulturelle Vielfalt und die Freiheit der Kunst für uns keine verhandelbaren Positionen sind, sondern die Grundlage unseres gemeinsamen Handelns.
Wie ist die Kampagne aufgebaut?
Die Kampagne läuft seit dem 10. August bis Anfang Oktober 2026 und begleitet damit die Zeit bis zum Abschluss der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Die Kampagnen-Motive stellen Fragen aus dem (musikalischen) Alltag, die zum Teil überraschend, aber stets ganz selbstverständlich einen Bezug zum Thema Kulturelle Vielfalt herstellen – und sich in jedem Fall aus Musikrats-Perspektive mit „sowieso“ beantworten lassen. Den Reiz dieses Wörtchens, das bisher umgangssprachlich oft ganz beiläufig und lapidar genutzt wird, bildet gerade die Tatsache, dass viele der aufgeworfenen Fragen heute von Teilen der Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich mit „ja“ oder „sowieso“ beantwortet werden und insofern zunehmend auf dem Spiel stehen. Insofern kommt das „sowieso“ zwar beiläufig daher, ist aber ein klares Statement – ohne zu belehren, ohne einen Gegner zu nennen, ohne parteipolitisch zu werden. Genau diese Beiläufigkeit ist die Strategie: Der Ansatz behandelt eine offene, vielfältige und freie Kultur als pure Selbstverständlichkeit.
Weitere Informationen auf der Kampagnenseite
www.musikrat.de/sowieso






